GPN-Stellungnahme: Apherese bei Post-COVID

Die Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie (GPN) schließt sich bezüglich einer Apheresetherapie bei Patienten mit Long- bzw. Post-COVID-Syndroms der zurückhaltenden Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) an (Apheresetherapie bei Patientinnen und Patienten mit Long-/Post-COVID-Syndrom (aktualisiert 11.8.022); https://www.dgfn.eu/stellungnahmen-details/apheresetherapie-long-post-covid-syndrom.html). Die GPN empfiehlt, dass pädiatrische Patienten mit einem klinischen Verdacht auf Long- oder Post-COVID-Syndrom zur eingehenden Diagnostik einem darauf spezialisierten pädiatrischen interdisziplinären und multiprofessionellen Team vorgestellt werden (siehe z.B. Verzeichnis der Long-/Post-COVID Ambulanzen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ); https://www.dgkj.de). Es evaluiert, ob ein Aphereseverfahren eine individuelle Therapieoption darstellen kann.