Initiative zur Unterstützung von GPN-Studien erfolgreich angelaufen

Personelle Verknappungen und ein stetig wachsender Verwaltungsaufwand erschweren zunehmend die Teilnahme an wissenschaftlichen Aktivitäten der GPN. Insbesondere für die Datendokumentation existieren im klinischen Alltag oft keine ausreichenden Ressourcen.

Um diesem Umstand entgegenzuwirken und auch zukünftig den wissenschaftlichen Fortschritt der Fachgesellschaft sicherzustellen, wurde durch die GPN-Vorstandsmitglieder Max Christoph Liebau, Jens König, Stefanie Weber und Lutz Weber die „Initiative zur Unterstützung GPN-assoziierter Studien“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Maßnahme ist es, finanzielle Mittel von Seiten der GPN für die zeitweise Beschäftigung wissenschaftlichen Hilfspersonals bereit zu stellen, welches wiederum die einzelnen Studienstandorte bei Rekrutierung und Dokumentation unterstützt. Möglich wurde dies durch das großzügige Sponsoring einzelner industrieller Partner.

Erste positive Auswirkungen der Initiative ließen nicht lange auf sich warten: In einer Pilot-Phase am Standort Leipzig konnte im Oktober 2022 durch das gemeinsame Engagement von Frau Dr. Katalin Dittrich und der GPN, Frau Sophia Kretschmer für eine entsprechende Tätigkeit gewonnen werden. Frau Kretschmer wurde am 18.11.22 im Rahmen der GPN-Studientagung in Erlangen vorgestellt und konnte bereits in den ersten Wochen ihrer Tätigkeit die Rekrutierung und Dokumentation für verschiedene GPN-Studienprojekte entscheidend vorantreiben (Foto). Mit dem Rückenwind dieser Erfahrung hoffen wir 2023 weitere Sponsoren für die Initiative gewinnen zu können, um auf diese Weise möglichst vielen Studieninitiativen und -Standorten zu einem erfolgreichen Abschluss zu verhelfen. Das hierfür notwendige Antrags-Formular kann durch direkte Kontaktaufnahme bei Dr. Jens König (jens.koenig@ukmuenster.de) bezogen werden.

Vorstellung von Frau Sophie Kretschmer 2.v.re. im Rahmen der „Initiative zur Unterstützung GPN-assoziierter Studien“. Weitere Personen: Frau Dr. Katalin Dittrich (2. v. li.), Dr. Jens König (li.) und PD Dr. Max Christoph Liebau (re.).